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Written by Gerhard Hopp. Posted in Cham

MdL Dr. Hopp: Neuer Weg für Kommunen für die Sanierung von Ortskernen

Für viele Kommunen in der Region ist die Wiederbelebung von Ortskernen wichtiges Aufgabenfeld, bei dem sich gerade die Sanierung von denkmalgeschützten Bereichen als herausfordernd gestaltet. Als Mitglied im Wissenschafts- und Kunstausschuss des Landtages ist MdL Dr. Gerhard Hopp hier wichtig, dass die staatliche Hilfestellung ausgebaut wird. „Wir haben in der letzten Ausschuss-Sitzung einen neuen Weg eröffnet, um unsere Kommunen bei der Sanierung von denkmalgeschützten Ortskernen noch besser unterstützen zu können“, teilt Hopp aktuell in diesem Zusammenhang mit.

Gemeinsam mit dem stellvertretenden Vorsitzenden des Ausschusses Oliver Jörg und dem Vorsitzenden des Landesdenkmalrates Thomas Goppel hatte Gerhard Hopp erfolgreich einen Antrag eingebracht, der vorsieht, dass vorbehaltlich der Zustimmung der kommunalen Spitzenverbände eine Förderung des Instruments des „Kommunalen Denkmalkonzepts“ künftig auch aus dem Entschädigungsfonds möglich sein soll.

„Mit dem neuen Instrument des Kommunalen Denkmalkonzepts (KDK) soll es Kommunen künftig erleichtert werden, ihren Denkmalbestand in enger Abstimmung mit den Denkmalbehörden langfristig zu erhalten“, so MdL Hopp . „Die Kommunalen Denkmalkonzepte sollen vor allem in solchen Kommunen zur Anwendung kommen, deren bedeutender Denkmalbestand zum Beispiel in den Ortskernen aufgrund des demographischen Wandels stark gefährdet ist.“

 Bislang wurden die Kommunalen Denkmalkonzepte ausschließlich aus Mitteln des Landesamts für Denkmalpflege bestritten. Der Entschädigungsfonds ist ein Sondervermögen, das zu gleichen Teilen vom Freistaat und den Kommunen getragen und von der Obersten Denkmalschutzbehörde verwaltet wird.