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Written by Gerhard Hopp. Posted in Cham

Dr. Hopp/ Holmeier: „Keine Ungleichbehandlung von Stadt und Land!“

Eine unterschiedlich hohe Grundrente zwischen Stadt und Land, wie sie aktuell die Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung Gundula Roßbach ins Spiel gebracht hat, lehnt der CSU-Landtagsabgeordnete und Mitglied im Sozial- und Arbeitsausschuss Dr. Gerhard Hopp klar ab: „Der Vorschlag, Rentner in Ballungsräumen bei der geplanten neuen Grundrente aufgrund der Mietkosten mit höheren Sätzen als auf dem Land zu unterstützen, verkennt die Situation im ländlichen Raum“. Gerade im Bayerischen Wald, den die Präsidentin direkt als Region angeführt hatte, bei der die Betroffenen laut Roßbach „im Schnitt mehrere Hundert Euro weniger als in München“ bräuchten, hätten die Rentenbezieher in ungleich schwierigeren Ausgangslagen ihr früheres Berufsleben abseits der Ballungsräume bestritten, betont Hopp gemeinsam mit seinem Kollegen im Deutschen Bundestag Karl Holmeier.

Die neu vorgesehene Grundrente soll Senioren, die ihr Leben lang gearbeitet hatten, höhere Zahlungen als bei der aktuellen Grundsicherung ermöglichen. „Dies ist ein wichtiger Ansatz“, so MdL Dr. Hopp und MdB Holmeier zum Vorhaben. Dabei aber insbesondere auf Mieten in den Städten abzuzielen und Rentner in Stadt und Land unterschiedlich zu behandeln spiegele die Lebenswirklichkeit eben genau nicht wider, so Hopp und Holmeier gemeinsam. Sie verweisen darauf, dass es zum einen bereits jetzt bei der Grundsicherung eine Orientierung am Bedarf und damit den jeweiligen Mietkosten in den Regionen gebe. Zum anderen gebe es im ländlichen Raum beispielsweise im Hinblick auf den ÖPNV andere Herausforderungen, die dann auch berücksichtigt werden müssten. Mindestens ebenso wichtig ist bei der Weiterentwicklung von Grundsicherung und Grundrente, auf ausreichende Regelungen für selbstgenutzten Wohnraum zu achten, da viel an Wohneigentum gerade ländlichen Raum hart erarbeitet und selbst geschaffen wurde“, unterstreichen Hopp und Holmeier. Allein auf höhere Mietkosten in den großen Städten abzuzielen sei sicher nicht der richtige Weg und verkenne die Situation auf dem Land. „Stadt und Land müssen gleich behandelt werden“, so die Politiker.