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Written by Gerhard Hopp. Posted in Waldmünchen

„Leuchtturm der Jugendarbeit“ – MdL Dr. Hopp besucht Jugendbildungsstätte Waldmünchen

Über die wertvolle Arbeit, die die Jugendbildungsstätte Waldmünchen leistet, konnte sich in diesen Tagen der Chamer Landtagsabgeordnete und Berichterstatter für den Sozialetat im Haushaltsauschuss des Bayerischen Landtags, Dr. Gerhard Hopp, bei einem Arbeitsgespräch mit dem neuen Geschäftsführer Johannes Himmelhuber überzeugen. Zu Beginn des Termins stand eine Besichtigung der erweiterten Räumlichkeiten der Einrichtung des ehemaligen „Dirrmaler Wirts“ gegenüber der JuBi mit Bürgermeister Markus Ackermann auf dem Programm. Ackermann erläuterte die Aufgaben und Funktion der Einrichtung und führte durch das denkmalgeschützte – und mit großem Aufwand sanierte – Haus, das nun gleichermaßen von der Jugendbildungsstätte sowie von der Stadt Waldmünchen als Bürgertreff sowie für grenzüberschreitende deutsch-tschechische Begegnungen genutzt werde.

Im Anschluss informierte Geschäftsführer Himmelhuber den Landtagsabgeordneten über die Arbeit und aktuelle Lage der Jugendbildungsstätte. „Unser Haus steht für zahlreiche Projekte und Bildungsschwerpunkte wie beispielsweise Medienpädagogik, Umweltbildung, berufsbezogene Bildung, Tage der Orientierung sowie gesellschaftspolitische und interkulturelle Bildung,“ betonte der Jubi-Chef. Pro Jahr zähle die Jugendbildungsstätte rund 30.000 Übernachtungen in knapp 400 Belegungen. „Durch die Corona-Pandemie sanken die Übernachtungen allerdings auf 9.000“, so Himmelhuber. Die hauseigenen und rund 50 freiberufliche Referenten würden rund 200 eigene Seminare auf die Beine stellen. Rückenwind und Wertschätzung für die Jugendarbeit sei daher gerade jetzt wichtig, betonte Dr. Hopp.

„Natürlich hat gerade die Corona-Pandemie die Jugendarbeit vor große Herausforderungen gestellt,“ unterstrich Himmelhuber. Viele Jugendliche hätten in dieser Zeit nur wenig Kontakte zu Gleichaltrigen gehabt. Aus diesem Grund sei es nun wichtig, die Jugendarbeit allgemein, aber auch Vereine und soziale Initiativen zu stärken und Strukturen wiederaufzubauen und junge Menschen zurück ins Gesellschaftsleben zu holen. Eine große Herausforderung stelle auch der Fachkräftemangel dar. „Wir sind praktisch immer auf der Suche nach Sozialpädagogen oder Erziehern“, bekräftigte Himmelhuber. Dr. Hopp, der sich als langjähriger jugendpolitischer Sprecher der CSU-Fraktion seit Jahren für die Jugendarbeit in Bayern einsetzt und regelmäßig Kontakt mit der JuBi hält, zeigte sich einmal mehr beeindruckt von der Arbeit der Jugendbildungsstätte. „Gerade der grenzüberschreitende Jugendaustausch ist wichtiger denn je“, so Dr. Hopp.  „Die zusätzlichen Mittel aus den Anschubprogrammen von Bund und Land für mehr Kontakte und Jugendbildung nach Corona sind bestens investiert“, stellte der Abgeordnete heraus und versprach, die Anliegen der Jugendarbeit vor Ort mit nach München in den Bayerischen Landtag zu nehmen. „Ziel der bayerischen Landespolitik ist die weitere Verstetigung der Mittel für die Jugendarbeit, die wir sehr schätzen. Wir können wirklich sehr stolz auf die wertvolle Arbeit der Jugendbildungsstätte Waldmünchen sein, sie ist ein Leuchtturm in der bayerischen Jugendarbeit“, betonte Dr. Hopp abschließend.