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Written by Gerhard Hopp. Posted in Cham, Eschlkam

MdL Dr. Hopp: „Spagat zwischen Arbeit im Landtag und im Landkreis Cham mit vielen Facetten“

141114 MdL Dr. Hopp_Eva Meidinger„Politik hautnah“ konnte die Studentin Eva Meidinger im Rahmen eines zweiwöchigen Praktikums bei Dr. Gerhard Hopp in diesen Tagen erleben. Dabei konnte sie dem Landtagsabgeordneten bei seiner Arbeit über die Schulter blicken und interessante Einblicke in die komplexen Prozesse der Willensbildung auf den unterschiedlichen politischen Ebenen gewinnen. Im Bürgerbüro des Abgeordneten konnte Meidinger angefangen von der Terminkoordination über die Anfertigung von Schriftsätzen und die Aktualisierung der Homepage bis hin zur Begleitung von Arbeitssitzungen und Terminen erfahren, wie der Arbeitsalltag eines Politikers aussieht.

Besichtigung von “Paradebeispielen des ländlichen Raums”
“Mein Praktikum begann mit einem Höhepunkt. Gleich an meinem ersten Tag besuchte der Landtagsabgeordnete Oliver Jörg, der stellvertretende Vorsitzende des Landtagsausschusses für Wissenschaft und Kunst, den Landkreis Cham”, teilt die Studentin mit. Dr. Hopp hatte seinen Landtagskollegen eingeladen, um ihm die erfolgreiche Entwicklung des Technologie Campus Cham vorzustellen und mit ihm über die Weiterentwicklung und Fördermöglichkeiten für den Gesundheitscampus Bad Kötzting zu diskutieren. Dr. Hopp betonte, dass neben der schulischen und beruflichen Bildung gerade auch die akademische Bildung entscheidend dazu beitrage, sowohl Menschen als auch Firmen hervorragende Perspektiven mit Forschung und Lehre auf höchstem Niveau zu eröffnen. Oliver Jörg bezeichnete den Technologiecampus als “Paradebeispiel für den ländlichen Raum” und kündigte an, in München zusammen mit Dr. Hopp nachdrücklich für die akademische Bildung im ländlichen Raum zu werben.

Kommunen besucht
Als weiteres Highlight ihres Praktikums bezeichnete Meidinger den Besuch des Integrationsbeauftragten der Bayerischen Staatsregierung, Martin Neumeyer, in Waldmünchen. Dr. Hopp hatte den Abgeordneten eingeladen, um ihn über die Wohn- und Ausbildungssituation der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge zu informieren. Nach dem Besuch einer Unterrichtsstunde sprach Neumeyer den Vertretern von Berufsschule, Jugendbildungsstätte und Kommune seinen höchsten Respekt für die hervorragende Arbeit und das humanitäre Engagement aus. In diesem Zusammenhang betonte Dr. Hopp, dass die Integration eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe darstelle, die nur gelingen können, wenn staatliche, soziale und kirchliche Organisationen Hand in Hand zusammenarbeiten – wie in Waldmünchen. Darüber hinaus begleitete Meidinger den Abgeordneten zu Firmen- und Gemeindebesuche. Dr. Hopp erläutere der Studentin, dass er mit den Mandatsträgern vor Ort engstens zusammenarbeite. „Die kommunalen Ebenen sind für mich als Abgeordneter und als Kreisrat ganz wichtige Ansprechpartner, da sie mir direkt Rückmeldung geben, wie landespolitische Entscheidungen denn ankommen“, erklärte Hopp. Der gute Draht zwischen Kommunal- und Landespolitik sei daher von großer Bedeutung.

Höhepunkt war Besuch im Bayerischen Landtag
Höhepunkt der Praktikumswoche war ein Besuch im „Münchner Arbeitsort“ des Abgeordneten, dem Maximilianeum. Im Bayerischen Landtag erklärte der Pressesprecher der CSU-Fraktion, Franz Stangl, die Aufgaben von Parlament, Fraktionen, Ausschüssen und Abgeordneten. “Aufgabe von Landtagsabgeordneten ist die Gesetzgebung auf Landesebene und die Kontrolle der Regierung”, erläuterte Stangl. Angefangen von Arbeitsgruppen- und Arbeitskreissitzungen über die Ausschussarbeit bis hin zu zahlreichen weiteren Gremiensitzungen und Besprechungen in den Ministerien erstreckt sich das Arbeitsfeld eines Landtagsabgeordneten, konnte Meidinger erfahren. Sei es im Medienrat der Landeszentrale für Neue Medien, im Beirat des Hauses der Bayerischen Geschichte oder in seiner Funktion als jugendpolitischer Sprecher – all diese Aufgaben bringen bayernweite Verantwortung mit sich, konnte die Studentin erfahren. Natürlich durfte abschließend eine gemeinsame Besichtigung des Plenarsaals, der “Kammer der Demokratie”, nicht fehlen, in der diskutiert und debattiert wird, bevor Entscheidungen in den unterschiedlichsten politischen Themenfeldern getroffen werden.

Abgeordneter zwischen Stimmkreis und München
Als Fazit ihres Praktikums resümierte Meidinger, dass sie im Abgeordnetenbüro viel über den Landkreis Cham und die politische Arbeit lernen konnte. Besonders beeindruckt hatte sie, wie schwierig der Spagat zwischen den unterschiedlichen Aufgabenfeldern in München und im Landkreis Cham sei und mit wie viel Zeitaufwand die politische Arbeit verbunden sei. So konnte die Eschlkamerin wertvolle Erfahrungen sowohl persönlich aus auch für ihren weiteren beruflichen Lebensweg mitnehmen. Abschließend dankte Meidinger dem Chamer Abgeordneten, dass er ihr die Möglichkeit bot, jenseits des theoretischen Studiums praktische Erfahrungen in die Politik sammeln zu können. “Das Praktikum war ein einmaliges Erlebnis, das ich jedem Studenten und Politikinteressiertem wärmstens empfehlen kann. Ich möchte Herrn Dr. Hopp und seinem Büroteam für die gute Betreuung und die nette Aufnahme herzlich danken”, so Meidinger.