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Written by Gerhard Hopp. Posted in Eschlkam

„Gemeinsam sind wir stark!“ MdL Dr. Hopp diskutiert mit Eschlkamern über Politik

„Politik, Musik und geselliges Zusammensein“ – unter diesen Vorzeichen hatte der CSU-Ortsvorsitzende von Eschlkam, Sepp Hacker, den Landtagsabgeordneten Dr. Gerhard Hopp und Bürgermeister Josef Kammermeier geladen, um gemeinsam mit vielen interessierten Bürgern, Parteifreunden und Interessierten einen schönen Abend zu erleben, über aktuelle politische Themen und kommunale Anliegen zu diskutieren. Nach einer kurzen Begrüßung bei er sehr gut besuchten Veranstaltung im Gasthaus zur Post in Eschlkam, bei der Familie Penzkofer für beste Bewirtung sorgte, zählte Hacker die vielfältigen Unternehmungen und Veranstaltungen des Ortsverbandes auf und unterstrich das gute Miteinander und den großen Zusammenhalt, der bei der CSU-Eschlkam herrsche.

Aus der Arbeit der Kommune berichtete Bürgermeister Kammermeier. Das Gemeindeoberhaupt betonte, dass Eschlkam gut aufgestellt sei. „Seit vielen Jahren besitzen wir einen ausgeglichenen Haushalt, zudem tragen wir Schulden ab und investieren gleichzeitig auch kräftig“, betonte er. Das größte Problem sei derzeit der Lkw-Verkehr auf der Staatsstraße. Der ständig steigende Transitverkehr führe zu einer großen Belastung für die an der Straßenverbindung liegenden Orte.

Im Anschluss daran berichtete Dr. Gerhard Hopp über seine Arbeit im Bayerischen Landtag. Größte Herausforderung für Bayern, Deutschland und die Europäische Union stelle derzeit die Asylpolitik dar. „Wir sind gerade in Bayern solidarisch mit all diejenigen, die von Krieg, Flucht und Vertreibung betroffen sind und daher unsere Hilfe benötigen“, unterstrich der Parlamentarier. Um diese Unterstützung aber auch künftig leisten zu können, sei es wichtig, zu differenzieren und eine konsequente Linie gegenüber Wirtschaftsflüchtlingen wichtig, auch aus Verantwortung vor der großen Hilfsbereitschaft der Bevölkerung für Flüchtlinge. Einen besonderen Dank sprach der Abgeordnete den vielen ehrenamtlichen Helfern im Landkreis Cham aus, die sich tagtäglich und in vielfältiger Art und Weise engagieren. Von entscheidender Bedeutung sei, den Entwicklungen im Asylbereich auf europäischer Ebene zu begegnen. „Die EU und alle Mitgliedsstaaten sind sowohl bei einer gerechten Verteilung der Flüchtlinge, der Bekämpfung der Schleuserkriminalität als auch einer nachhaltigen Entwicklungshilfepolitik gefordert, um die Herausforderung ganzheitlich und gemeinsam anzugehen!“. Wie bei vielen anderen Themen – angefangen vom CSU-Ortsverband bis hin zur europäischen Politik – sei „gemeinsam“ das Schlüsselwort, um die Herausforderungen zu bewältigen.

Dies gelte auch für die Landespolitik und die Landesentwicklung. „Wir müssen Bayern als Ganzes weiter stark machen und jetzt die Grundlagen für die Zukunft legen“, so Hopp: „Mit dem Doppelhaushalt 2015/16 setzen wir unsere solide Finanzpolitik fort. Keine neue Schulden, Schuldenabbau und eine weiterhin hohe Investitionsquote. Mit dem „Heimatplan“ machen wir unser Land zukunftsfest und investieren in die Zukunftsthemen Bildung, Forschung und Entwicklung. Damit schaffen wir auch für die künftigen Generationen Handlungsoptionen und Zukunftsperspektiven“, bekräftigte Dr. Hopp. „Unser Landkreis ist das beste Beispiel, dass gerade der Ländliche Raum den Vergleich mit den Ballungsräumen nicht scheuen muss“, so Hopp. Wichtig sei, den ländlichen Raum bei der Infrastruktur angefangen von den Straßen über die Schienen und das schnelle Internet bis hin zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf weiter zu stärken. Gerade im Hinblick auf die Entwicklung des ländlichen Raumes habe sich in den vergangenen Jahren vieles bewegt, wie sich auch in der „Heimatstrategie“ zeige und vor Ort bemerkbar mache: Im Landkreis Cham habe man in den vergangenen Monaten mit der Stärkung des kommunalen Finanzausgleichs, dem Einstieg des Freistaats in die Lehre am Technologiecampus in Cham sowie der Entscheidung zur Verlagerung von Arbeitsplätzen an die Finanzamt-Außenstellen im Zuge der Behördenverlagerungen wichtige positive Weichenstellungen erarbeitet, erläuterte Hopp einige Beispiele. Dies sei nur im gemeinsamen Vorgehen mit Landrat Franz Löffler und MdB Karl Holmeier möglich gewesen. „Die Zusammenarbeit auf allen Ebenen macht uns in der CSU stark!“, betonte Hopp. Dies gelte auch für den Breitbandausbau mit dem mit 1,5 Milliarden Euro größten Förderprogramm in Europa.

Wie der Abgeordnete weiter betonte, sei das Gelingen der Digitalisierung von größter Bedeutung für die Zukunft des ländlichen Raums. Bis 2018 werde es in ganz Bayern schnelles Internet geben, das zu einem zentralen Standortfaktor geworden sei. „Gerade im ländlichen Raum eröffnet die Digitalisierung sowohl im Hinblick auf Telearbeitsplätze oder auch die Schaffung von neuen Arbeitsplätzen große Chancen“, zeigte sich Hopp überzeugt. Bei der Energiewende betonte Hopp die Notwendigkeit von Energieeinsparung und Energieeffizienz, die mit dem so genannten „10.000-Häuser-Programm“ bis 2018 mit über 90 Millionen Euro für die energetische Gebäudesanierung auf Initiative der CSU-Fraktion zusätzlich gefördert werde. „Hier ergeben sich vor allem für Private Chancen“, so Hopp. Ob Ausbau der Ganztagesangebote, die Stärkung der Bildung oder der Kommunen, in den letzten Monaten seien wichtige weitere Projekte mit Bedeutung für den ländlichen Raum angepackt worden, informierte Dr. Hopp.

An die kurzweiligen Ausführungen des Abgeordneten schloss sich eine rege Diskussion bis in die späten Abendstunden an, bei der eine ganze Reihe Themen zur Sprache kamen, angefangen von der Familienpolitik über den Straßenausbau bis hin zu Bildungsmöglichkeiten im ländlichen Raum. In geselliger Runde klang der Abend in schöner Atmosphäre aus. Sei es bei Ideenrucksackwanderungen, Sprechstunden vor Ort oder Veranstaltungen und Diskussionen – der Landtagsabgeordnete Hopp versprach, weiter engen Kontakt zu halten ganz im Sinne von „Packen wir´s gemeinsam an!“, wie der Abgeordnete bereits im Landtagswahlkampf formuliert hatte.