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Written by Gerhard Hopp. Posted in Weiding

Praktikum der “besonderen Art” bei Landtagsabgeordneten Dr. Gerhard Hopp

160425 PM_Praktikum Georg Braun“Landtagsluft” konnte der Unternehmer Georg Braun, Geschäftsführer von Rolladen Braun Weiding, in diesen Tagen im Rahmen eines dreitägigen Praktikums der “besonderen Art” bei Abgeordneten Dr. Gerhard Hopp (CSU) im Bayerischen Parlament schnuppern, Politik hautnah erleben und Einblicke in die komplexen Prozesse der Willensbildung gewinnen. “Es freut mich, mit Georg Braun einen Vertreter der heimischen Wirtschaft im Landtag begrüßen zu dürfen und mich mit ihm über Anliegen und Herausforderungen für das Handwerk auszutauschen”, hieß Dr. Hopp “seinen Praktikanten” in München willkommen.

An seinem Münchner Arbeitsort, dem Maximilianeum, stellte Dr. Hopp dem Unternehmer die Aufgaben von Parlament, Fraktionen und Ausschüssen vor. Von Arbeitsgruppen- und Arbeitskreissitzungen über die Ausschussarbeit bis hin zu zahlreichen weiteren Gremiensitzungen und Besprechungen im Landtag und in den Ministerien erstrecke sich das Arbeitsfeld eines Politikers, konnte Braun erfahren.

Darüber hinaus eröffnete der Chamer Abgeordnete dem Weidinger die Möglichkeit, ihn bei seiner praktischen politischen Arbeit zu begleiten, etwa in den Wissenschafts- oder Sozialausschuss, wo die Abgeordneten neben Lösungsansätzen zur Asylkrise auch über die aktuelle Situation auf dem Arbeitsmarkt diskutierten. Braun hatte darüber hinaus die Gelegenheit, die Arbeit des Politikers im Medienkompetenzausschuss näher kennen zu lernen, wo er sich etwa für die Einführung eines Medienführerscheins an Kindergärten, Vereinen und Schulen engagiert. “Die Digitalisierung eröffnet gerade unseren jungen Menschen im ländlichen Raum Chancen und Perspektiven. Ich halte es aber auch für wichtig, ihnen einen verantwortungsvollen Umgang mit den Neuen Medien zu vermitteln und sie für mögliche Gefahren, wie beispielsweise Cybermobbing oder Datenklau, zu sensibilisieren.”

Höhepunkt des Praktikums stellte neben der Plenardebatte mit Ministerpräsident Horst Seehofer auch die Teilnahme an einer CSU-Fraktionssitzung dar, bei der Braun die Gelegenheit hatte, Wirtschaftsministerin Ilse Aigner zu treffen oder etwa mit den Betreibern des Münchner Flughafens über Möglichkeiten zu dessen Weiterentwicklung zu diskutieren. Von besonderer Aktualität war auch eine Diskussionsveranstaltung mit Integrationsbeauftragten Martin Neumeyer zum Integrationsgesetz. “Das Gesetz rückt in den Mittelpunkt, dass Integration eine der großen Herausforderungen unserer Zeit darstellt. Fördern und Fordern gehören dabei zusammen. Mit dem Gesetz geben wir der Integration eine Richtung. Menschen, die hier leben wollen, müssen auch einen aktiven Integrationswillen zeigen uns sich in unsere Rechts- und Werteordnung integrieren. Dazu gehört vor allem auch, die deutsche Sprache zu lernen. Wer sich hier verweigert, muss mit finanziellen Nachteilen und Sanktionen rechnen”, bekräftigte der Chamer Parlamentarier.

Darüber hinaus sprach der Weidinger Unternehmer mit Finanzstaatssekretär Albert Füracker, dem Landesvorsitzenden des Bayerischen Realschulverbandes, Jürgen Böhm, und Schulvertretern über aktuelle Bildungsthemen, Imagekampagnen des Handwerks an Schulen oder das “Erfolgsmodell” der dualen Ausbildung. “Gerade die Kombination von theoretischer Ausbildung an Berufsschulen und das Erlernen von praktischen Fertigkeiten in Betrieben sichert unseren Firmen eine hochqualifizierte Ausbildung und damit unternehmerischen Erfolg”, bekräftigte Dr. Hopp.

Nicht weniger spannend für den Unternehmer war eine Diskussion mit Innen- und Bauminister Joachim Herrmann zur Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplans. Dr. Hopp, MdB Karl Holmeier und Landrat Franz Löffler hatten erst vor wenigen Tagen Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt eine Resolution überreicht, in der sie eine deutliche Nachbesserung des aktuellen Entwurfs forderten. Auch an  Ministerpräsident Seehofer und Innenminister Herrmann wandten sich die Chamer Politiker mit der Bitte, ihrer Forderung in Berlin Nachdruck zu verleihen. “Der Landkreis Cham liegt heute als dynamischer Wirtschaftsraum im Herzen Europas. Ihm kommt eine wichtige Brückenfunktion für die Räume München, Regensburg und Nürnberg, aber auch nach Tschechien und die angrenzenden Staaten zu. Aus diesem Grund kommt dem Ausbau der Bahnverbindung von München-Prag über Furth im Wald zentrale Bedeutung zu. Auch übernehmen unsere Bundesstraßen autobahnähnliche Funktion. Aufgrund dieser besonderen Situation des Landkreises Cham ist es von größter Bedeutung, dass die im Bundesverkehrswegeplan angemeldeten Projekte rasch umgesetzt werden,” unterstrich der Chamer Abgeordnete.

Als Fazit seines Praktikums resümierte der Weidinger, dass er bei seinem Praktikum bei Dr. Hopp viel über die praktische politische Arbeit erfahren konnte. Besonders beeindruckt hatte ihn, wie herausfordernd und mit wie viel Zeitaufwand die politische Arbeit verbunden sei. So konnte er wertvolle Erfahrungen sowohl persönlich als auch als Arbeitgeber, Handwerker und Firmenchef sammeln. Abschließend dankte er dem Chamer Abgeordneten, dass er ihm die Möglichkeit bot, jenseits des Betriebsalltags praktische Erfahrungen in der Politik zu sammeln.