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Written by Gerhard Hopp. Posted in Walderbach

Fast 13.000 Euro aus Kulturfonds für Kreismuseum Walderbach

„Der Freistaat Bayern fördert den Ausbau des Depots des Kreismuseums Walderbach zur präventiven Konservierung mit 12.700 Euro. Darüber informiert aktuell Dr. Gerhard Hopp aus einer Sitzung des Haushaltsausschusses des Bayerischen Landtags. „Gerade in diesen herausfordernden Zeiten mit Corona, in denen viele Museen und Konzerthäuser schließen und Veranstaltungen abgesagt werden müssen, ist es wichtig, dass der Kulturfonds weiter unterstützt. Im Landkreis Cham dürfen wir stolz auf unsere Kulturschaffenden sein. So hat sich das Kreismuseum Walderbach einen hervorragenden Ruf erarbeitet und leistet einen wichtigen Beitrag für die Kulturarbeit in der Region“, unterstreicht der Chamer Landtagsabgeordnete.

Dr. Hopp: „Der Kulturfonds ist eine unserer wertvollsten Förderschienen, um Kunst- und Kulturschaffende in Bayern zu unterstützen. Mit insgesamt rund 5,3 Millionen Euro können wir ihnen gezielt bei wichtigen Vorhaben unter die Arme greifen. Gerade in diesen schwierigen Zeiten halten wir an unserer Förderung fest. Mit Ideen unserer Kulturschaffenden und ihrer Kreativität, ihrem Talent und Engagement werden sie unseren Kulturstaat in vielen Facetten wieder zum Strahlen bringen“, betonte der Parlamentarier und dankt allen Kulturschaffenden im Landkreis Cham für ihre wertvolle Arbeit, den Zusammenhalt und die Solidarität.

Wie Dr. Hopp weiter informiert, geht die höchste Fördersumme mit über 2,3 Millionen Euro auch in diesem Jahr wieder an die nichtstaatlichen Museen in Bayern. Weitere wichtige Förderbereiche sind die nichtstaatlichen Theater mit 886.000 Euro, die Archive, Bibliotheken und die Literaturförderung mit 472.000 Euro, die zeitgenössische Kunst mit 433.000 Euro, die Musikpflege mit 333.500 Euro und die Laienmusik mit 254.500 Euro. Für Kulturzentren stehen 100.000 Euro und für sonstige kulturelle Veranstaltungen 211.000 Euro bereit. Der Internationale Ideenaustausch wird heuer mit 69.800 Euro bedacht. Für den Denkmalschutz wurden noch einmal 149.000 Euro verwandt. Künftig sollen Vorhaben des Denkmalschutzes aus anderen Haushaltstiteln gefördert werden.

Der Haushaltspolitiker teilt des Weiteren mit, dass Bayern auf die Änderungen, Verschiebungen und Ausfälle, die zum Schutz vor der Corona-Pandemie nötig werden, im Vollzug so flexibel wie haushaltsrechtlich möglich eingehen wird. „Unsere reiche Kulturlandschaft in Bayern ist ein Schatz. Wir müssen daher alles tun, um diese auch über die schwierigen Coronazeiten hinweg zu retten,“ unterstreicht Dr. Hopp.