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Written by Gerhard Hopp. Posted in Cham

MdL Dr. Gerhard Hopp leitet Europa-AK der CSU-Landtagsfraktion

Der Chamer Landtagsabgeordnete und langjährige Europapolitiker, Dr. Gerhard Hopp, ist neuer Vorsitzender des Arbeitskreises für Bundes- und Europaangelegenheiten der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag. Der Parlamentarier – und überzeugte Europäer – wurde einstimmig in der Fraktionssitzung am Mittwoch gewählt. „Das Vertrauensvotum freut mich sehr“, so Hopp. Im vergangenen Jahr hatte der Abgeordnete neben seinem Engagement im Haushaltsausschuss des Landtages auch einen Sitz im Europaausschuss übernommen und sich im AK der CSU-Fraktion bislang als stellvertretender Vorsitzender engagiert.

„Es ist im Arbeitskreis und im Landtagsausschuss ein großes Anliegen, immer wieder auch den Blickwinkel Bayerns, beispielsweise bei der Regionalförderung, gegenüber der europäischen Ebene zu vertreten“, betont Dr. Hopp, der mit der Wahl zum AK-Vorsitzenden von der CSU-Fraktion auch als neuer stellvertretender Vorsitzender des Europaausschusses im Bayerischen Landtag vorgeschlagen wird. Der Wechsel war aufgrund der Berufung von Dr. Martin Huber zum CSU-Generalsekretär notwendig geworden. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen im Ausschuss“, sagte Hopp zur Ausschussarbeit.

Der Bayerische Landtag ist eines der Länderparlamente, der sich am meisten mit Stellungnahmen an den so genannten Konsultationsverfahren beteiligt. „Bayern und insbesondere die Grenzregionen haben enorme Vorteile durch die Europäische Union – die vielfältigen Beziehungen weiter zu pflegen ist dabei ein wichtiges Anliegen“, so der CSU-Politiker. Auch mit Blick in die Zukunft werde die EU für Bayern und Deutschland weiter eine wichtige Rolle spielen, so etwa bei der Bewältigung des Ukraine-Konflikts, bei der Sicherstellung der Energieversorgung oder auch beim Klimaschutz. „Aufbauend auf Initiativen wie dem 12-Punkte-Plan zu einem Neustart der bayerisch-tschechischen Beziehungen möchte ich gerade in diesen herausfordernden Zeiten die grenzübergreifende Zusammenarbeit weiter in den Fokus rücken – für eine starke Heimat und ein starkes Europa“, so Dr. Hopp abschließend.