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Written by Gerhard Hopp. Posted in Eschlkam

Politik, Geselligkeit und Tradition zusammengebracht

csu-eschlkamÜber gute Resonanz, einen informativen und engagierten Redebeitrag und eine ausführliche Diskussion bei bester Verköstigung und musikalische Begleitung konnte sich der CSU-Ortsvorsitzende Josef Hacker beim erneut durchgeführten politischen Grillabend in der „Neuen Post“ in Eschlkam in diesen Tagen freuen. Gemeinsam mit Wirtin Maria Penzkofer begrüßte Hacker MdL Dr. Gerhard Hopp sowie eine ganze Reihe interessierter Besucherinnen und Besucher, die sich zunächst das von Hopp angezapfte Fassbier und die hervorragenden Grillspezialitäten schmecken ließen. Neben dem Abgeordneten konnte Hacker eine Reihe an CSU-Mitgliedern und Gästen, eine starke Vertretung des JU-Ortsverbandes sowie den Bürgermeiste Josef Kammermeier mit Gattin willkommen heißen. Die musikalische Begleitung übernahmen zwei Nachwuchskünstler aus der Region, bevor CSU-Ortsvorsitzender Hacker dem Landtagsabgeordneten das Wort übergab.

Dieser schlug in seinem politischen Bericht den Bogen von der guten wirtschaftlichen Entwicklung in Bayern und im Landkreis Cham bis hin zu den weltweiten Krisen und Herausforderungen, die sich schließlich unmittelbar vor Ort bemerkbar machen. Dies zeige sich in besonderem Maße in der Asylkrise, welche die bayerische Politik in den vergangenen Monaten geprägt habe, wie kaum eine Herausforderung zuvor. Hopp stellte dabei klar: „Kaum ein Land in der Welt hat sich in vergleichbarem Maß humanitär und hilfsbereit verhalten wie wir. Aber auch unsere Möglichkeiten sind begrenzt!“. Daher habe die bayerische Politik frühzeitig auf eine Begrenzung der Zuwanderung gedrängt. Eine Vielzahl an Veränderungen der Asylpolitik wie die Verschärfung des Asylrechts sei auf den Druck der CSU auf Landes- und Bundesebene zurückzuführen. Um die Integration zu bewältigen sei eine „realistische Asylpolitik“ notwendig, welche die Grenzen der eigenen Belastungsfähigkeit erkenne und die Solidarität der EU und der Weltgemeinschaft einfordere, so Hopp. Von Kanzlerin Angela Merkel fordert Hopp diesen Realismus ein. Ein „weiter so“ oder „wir schaffen das“ reiche nicht aus, fand Hopp klare Worte. Gerade Bayern stelle sich gleichzeitig mit großen Anstrengungen der Aufgabe der Integration von Flüchtlingen, wie das jüngst verabschiedete Integrationspaket mit der Schaffung von Lehrerstellen, der Stärkung des Wohnungsbaus oder insbesondere der inneren Sicherheit belege. „Wir stehen für Humanität, Begrenzung der Zuwanderung und Integration mit Fördern und Fordern“, so Hopp.

Daher habe Bayern als erstes Bundesland ein Integrationsgesetz auf den Weg gebracht, das sowohl Fördermaßnahmen als auch insbesondere das Einfordern von Integration festschreibt. „Wir müssen selbstbewusst zu unseren Grundsätzen und Werten stehen und deren Beachtung einfordern“, betonte Hopp. „Das Prinzip ohne Sicherheit keine Freiheit gilt mehr denn je“, erläuterte der Abgeordnete mit Blick auf die derzeitige Sicherheitsdiskussion. Daher habe das Bayerische Kabinett eine nachhaltige Stärkung der bayerischen Polizei beschlossen. „Der gesellschaftliche Zusammenhalt macht Bayern in besonderem Maß aus. Dies müssen wir erhalten und stärken“, betonte Hopp auch mit Blick auf weitere Aspekte bayerischer Politik wie der Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse. Von der Bildungslandschaft über die Infrastruktur bis zur Digitalisierung habe Bayern beste Voraussetzungen. „Auch daran müssen wir weiter arbeiten“. An den Redebeitrag schloss sich eine intensive und rege Diskussion an, bei der einmal mehr deutlich wurde, welche Themen die Menschen bewegen: Sicherheit, Bewältigung der weltweiten Flüchtlingskrise, Integration. Zum Abschluss des Grill- und Diskussionsabends konnte CSU-Ortsvorsitzender Josef Hacker ein positives Fazit ziehen: „Grillabend und ernsthafte politische Diskussion passt hervorragend zusammen“, so Hacker.