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Written by Gerhard Hopp. Posted in Falkenstein, Neukirchen b.Hl.Blut, Reichenbach, Walderbach

MdL Dr. Hopp: „440.000 Euro Finanzhilfen aus Bayerischer Städtebauförderung für Falkenstein, Neukirchen b. Hl. Blut, Reichenbach und Walderbach!“

160509 Pressefoto MdL Dr. Gerhard HoppRund 440.000 Euro an Fördermitteln aus dem Bayerischen Städtebauprogramm „Ort schafft Mitte“ kommen in diesem Jahr Projekten im Landkreis Cham zugute“, kann der direkt gewählte Landtagsabgeordnete aus dem Stimmkreis Cham, Dr. Gerhard Hopp, auf Nachfrage bei Innen- und Bauminister Joachim Herrmann aktuell vermelden. Konkret werden Maßnahmen in den Markt- und Ortskernen in Falkenstein mit 180.000 Euro, in Neukirchen b. Hl. Blut mit 200.000 Euro, in Reichenbach mit 30.000 Euro sowie in Walderbach mit 30.000 Euro unterstützt.

MdL Dr. Hopp bedankte sich bei Innenminister Herrmann für dessen Unterstützung bei den Maßnahmen im Landkreis Cham. „Dies war ein wichtiges Signal sowohl für die Kommunen als auch für die Bauwirtschaft“, zeigte sich der Chamer Abgeordnete zufrieden.

Auf Oberpfalz entfallen 5,4 Millionen Euro

Dr. Hopp informiert weiter, dass auf die Oberpfalz Fördermittel in Höhe von 5,4 Millionen Euro entfallen. Bayernweit stehen 2016 insgesamt 294 bayerischen Städten und Gemeinden Fördermittel in Höhe von rund 41,6 Millionen Euro zur Verfügung. Davon werden drei Millionen Euro für Maßnahmen zur Militärkonversion eingesetzt. „Mit einem Anteil von 12 Millionen Euro für die Revitalisierung von Industrie- und Gewerbebrachen können spürbare Impulse für die wirtschaftsstrukturelle und städtebauliche Entwicklung vor allem in strukturschwachen Kommunen gesetzt werden“, betont der Parlamentarier. Zusammen mit den Investitionen der Kommunen ergibt sich im Bayerischen Städtebauförderungsprogramm 2016 ein Gesamtinvestitionsvolumen von rund 61,5 Millionen Euro. „Das bayerische Städtebauförderprogramm ist damit eine wirkungsvolle Ergänzung der Bund-Länder und EU-Städtebauförderung, mit der die Kommunen im ländlichen Raum bei der Bewältigung des Strukturwandels infolge demografischer Veränderungsprozesse unterstützt werden“, unterstreicht der Abgeordnete.

Ländlicher Raum bleibt Schwerpunkt

Schwerpunkt des Städtebauförderungsprogramms ist weiterhin der ländliche Raum. „Hier können wir gezielt Akzente für die dezentralen Gebiete wie den Landkreis Cham setzen“, betont Dr. Hopp. Mehr als 87 Prozent dieser Fördermittel fließen daher auch in den ländlichen Raum, in dem rund 60 Prozent der bayerischen Bevölkerung leben. „Von der Städtebauförderung geht eine hohe Anstoßwirkung für weitere Investitionen aus. Damit leistet sie auch einen wertvollen Beitrag für den Arbeitsmarkt“, bekräftigt der Chamer Abgeordnete.

Eine Übersicht über die Programmkommunen und weitere Informationen zur Städtebauförderung sind im Internet verfügbar unter: http://www.stmi.bayern.de/buw/staedtebauförderung/foerderprogramme/index.php.