Auf Initiative der CSU-Landtagsfraktion haben sich auf Einladung von Fraktionsvorsitzendem Klaus Holetschek und dem gesundheitspolitischen Sprecher Bernhard Seidenath bayerische Spitzenvertreterinnen und -vertreter des Gesundheitswesens zu einem Austausch im Rahmen einer Konzertierten Aktion getroffen. Anlass war der Besuch des Parlamentarischen Staatssekretärs im Bundesgesundheitsministerium, Tino Sorge, in München. Das Treffen stand im Zeichen einer engen Verbindung von Politik, Praxis und Wissenschaft. Neben den Gesprächen im Landtag besuchten die Politiker das Klinikum Rechts der Isar der Technischen Universität München, wo aktuelle Entwicklungen im Bereich Brain-Computer-Interfaces vorgestellt wurden. Ein weiterer Programmpunkt war der Austausch mit Nobelpreisträger Prof. Ferenc Krausz im Centre for Advanced Laser Applications, in dessen Rahmen über Fortschritte in der molekularen Frühdiagnostik und die globale Initiative „Protecting Health“ zur Stärkung der Präventivmedizin diskutiert wurde. Mit der Konzertierten Aktion bekräftigt die CSU-Fraktion ihren Anspruch, die Zukunft der Gesundheitspolitik aktiv zu gestalten – fundiert, vernetzt und getragen von einem klaren Bekenntnis zu Forschung, Prävention und Zusammenarbeit.
Klaus Holetschek, der CSU-Fraktionsvorsitzende, betonte die Notwendigkeit gemeinsamer Verantwortung und würdigte zugleich die Initiativen der Staatsregierung: „Wir brauchen keine täglichen Einzelforderungen, sondern gemeinsames Handeln. Diese Konzertierte Aktion ist ein wichtiger Schritt, um Politik, Wissenschaft und Praxis zusammenzuführen und unser Gesundheitssystem zukunftsfest zu machen. Besonders der Masterplan Prävention von Gesundheitsministerin Judith Gerlach setzt dafür auch entscheidende Impulse – Prävention muss das Leitprinzip einer modernen Gesundheitspolitik werden. Ob molekulare Diagnostik oder Brain-Computer-Interfaces: Diese Innovationen zeigen, wie entscheidend die enge Verzahnung von Versorgung und Forschung ist. Nur gemeinsam können wir Lösungen finden, die tragen. Dieser Geist der Zusammenarbeit ist ein gutes Beispiel dafür, wie Politik auf allen Ebenen konstruktiv gestaltet werden kann.“
Auch Bernhard Seidenath unterstrich als gesundheitspolitischer Sprecher den Anspruch der CSU-Fraktion, Impulse für eine moderne Gesundheitsstrategie zu setzen: „Unser Ziel ist eine verlässliche, moderne und präventiv ausgerichtete Gesundheitsversorgung. Menschen brauchen rasch die für sie passende Behandlung. Gleichzeitig wollen wir übergreifende Ansätze vorantreiben – von der molekularen Frühdiagnostik bis zur digitalen Prävention. Ein Programm wie ‚Protecting Health‘ zeigt, welche Dynamik entsteht, wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen. Neuartige, bisher undenkbare Technologien müssen für die Menschen nutzbar gemacht werden. Dazu sind wir ethisch verpflichtet. Wir müssen dies aber auch in ethisch verantwortungsvoller Weise tun und hier – wie der Neurochirurg Prof. Bernhard Meyer als weltweit führender Spitzenforscher – für Eingriffe am und im menschlichen Gehirn Maßstäbe setzen, an denen künftige Forscher nicht vorbeikommen.“
Tino Sorge, MdB und Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium, lobte die Initiative der CSU-Fraktion als „Vorbild für konstruktive Zusammenarbeit zwischen Politik und Wissenschaft“: „Dass Landtagsfraktion, Forschungseinrichtungen und Gesundheitsakteure an einem Tisch sitzen, ist ein starkes Signal. Wir müssen wissenschaftliche Erkenntnisse schneller in die Versorgung übertragen und Prävention zu einem Grundpfeiler der Gesundheitspolitik machen. Diese offene, zielorientierte Diskussion zeigt, wie verantwortungsvolles Gestalten gelingt.“
