Die bayerisch-tschechische Grenzregion hat sich in den vergangenen vier Jahren spürbar belebt. Engagierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Programms „Ein Jahr an der Grenze“ haben zahlreiche neue Partnerschaften initiiert, vielfältige Veranstaltungen organisiert und gezeigt, welches Potenzial in diesem Raum steckt. Die Region erweist sich zunehmend als Ort voller Möglichkeiten, kreativer Ideen und neuer Geschichten. Vor diesem Hintergrund startet der Deutsch-Tschechische Zukunftsfonds nun den fünften Jahrgang des erfolgreichen Programms und sucht erneut motivierte Menschen, die die grenzüberschreitende Zusammenarbeit aktiv stärken möchten. Der Oberpfälzer Landtagsabgeordnete und Europapolitiker Dr. Gerhard Hopp unterstützt diesen Aufruf ausdrücklich und motiviert Bürgerinnen und Bürger aus der Region, sich als aktive Gestalter einzubringen.
Gesucht werden zweisprachige Enthusiastinnen und Enthusiasten aus der deutsch-tschechischen Grenzregion, die bereit sind, über ein Jahr lang Menschen vor Ort zu vernetzen, neue Akteure anzusprechen und gemeinsame Aktivitäten zu inspirieren. Ziel des Programms ist es, die Grenze nicht als Barriere, sondern als Raum für Begegnung, Zusammenarbeit und Freundschaft erlebbar zu machen. Die Teilnehmenden sollen durch persönliche Kontaktvermittlung, Beratung und Begleitung dazu beitragen, neue zivilgesellschaftliche Initiativen, Vereine, Gemeinden und kirchliche Gruppen beiderseits der Grenze zusammenzubringen und innovative Formen der Zusammenarbeit zu fördern. „Die vergangenen vier Jahre haben gezeigt, welches enorme Potenzial in unserer Grenzregion steckt, wenn Menschen mit Herzblut vorangehen“, betont der überzeugte Europäer Dr. Hopp. „Es ist eine großartige Chance, sich persönlich weiterzuentwickeln und gleichzeitig einen echten Beitrag für unsere bayerisch-tschechische Freundschaft zu leisten.“
Das Programm umfasst insgesamt 15 Monate, davon zwölf Monate aktive Tätigkeit mit einem Umfang von 20 Stunden pro Woche sowie eine dreimonatige Übergabe- und Kooperationsphase mit dem kommenden Jahrgang. Die Teilnehmenden erwartet eine abwechslungsreiche Tätigkeit mit Raum für Kreativität und inspirierende Begegnungen. Zudem werden Mentoring, regelmäßige Evaluation sowie Telefon- und Fahrtkosten übernommen. Bewerberinnen und Bewerber sollten Enthusiasmus, Neugier, Kommunikationsstärke sowie Interesse an deutsch-tschechischen Themen mitbringen. Tschechischkenntnisse sind von Vorteil; ein Wohnsitz in der Grenzregion, ein Führerschein der Klasse B sowie Reisebereitschaft werden vorausgesetzt. Vorerfahrungen in Projekten sind nicht notwendig.
Die Bewerbung, die neben Motivationsschreiben und Lebenslauf auch eine maximal zweiseitige Skizze zur Identifizierung potenzieller Akteure enthalten soll, kann bis zum 28. Februar 2026 per E-Mail an job@fb.cz eingereicht werden. Ansprechpartnerin beim Zukunftsfonds ist Helena Vaňková. Weitere Informationen zu Bewerbung und zum Programm sind unter www.einjahrandergrenze.de abrufbar.
