Der Chamer Landtagsabgeordnete Dr. Gerhard Hopp ist in diesen Tagen zum Mitglied des Wirtschaftsprüfungsausschusses des Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds ernannt worden. Wie der Landtagsabgeordnete mitteilt, wurde der Deutsch-Tschechische Zukunftsfonds geschaffen, um die Aussöhnung und Kooperation zwischen beiden Staaten nachhaltig zu stärken. Er unterstützt insbesondere Begegnungsprojekte von Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen, Schulen, Kommunen und Organisationen, Initiativen zur Aufarbeitung der gemeinsamen Geschichte, Kultur-, Bildungs- und Jugendprojekte sowie Vorhaben zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in Wirtschaft, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Kommunalpolitik.
Die Weiterentwicklung der deutsch-tschechischen Beziehungen ist mir ein Herzensanliegen. Gerade unsere Grenzregionen verdienen besondere Aufmerksamkeit – sie sind Brückenbauer, Motor des Zusammenwachsens und Labor der europäischen Integration im Alltag“, betont Dr. Hopp anlässlich seiner Ernennung. Der Zukunftsfonds sei ein unverzichtbares Instrument für das Miteinander von Deutschen und Tschechen, weil er Menschen zusammenbringe, Vorurteile abbaue und neue Perspektiven eröffne – gerade in den Regionen entlang der Grenze.
Als Koordinator der bayerisch-tschechischen Parlamentszusammenarbeit setzt sich Dr. Hopp seit vielen Jahren dafür ein, dass die Grenzregionen zwischen Bayern und Tschechien gestärkt werden – wirtschaftlich, infrastrukturell, kulturell und gesellschaftlich. Dazu gehören der Ausbau von Verkehrs- und Digitalverbindungen, die Förderung des grenzüberschreitenden Arbeitsmarkts, der enge Austausch im Bildungsbereich sowie gemeinsame Initiativen von Kommunen, Vereinen und Institutionen. „Die Grenzregionen sind keine Randlagen, sondern Mitte Europas. Sie brauchen faire Chancen, leistungsfähige Infrastrukturen und politische Aufmerksamkeit. Starke Grenzregionen bedeuten ein starkes Europa – und umgekehrt“, unterstreicht der Abgeordnete.
Erst vor wenigen Monaten haben Dr. Gerhard Hopp und der Europaabgeordnete Christian Doleschal einen 12-Punkte-PlanPLUS zur Stärkung der bayerisch-tschechischen Beziehungen vorgelegt. Der Plan enthält konkrete Vorschläge zur Verbesserung der grenzüberschreitenden Verkehrsanbindungen, zur Intensivierung der wirtschaftlichen Kooperation und Fachkräftesicherung, zum Ausbau von Bildungs-, Jugend- und Austauschprogrammen, zur Förderung von Kultur- und Städtepartnerschaften sowie zur Stärkung der Sicherheits- und Katastrophenschutz-Zusammenarbeit.
Der 12-Punkte-PlanPLUS stieß sowohl in Bayern als auch in Tschechien auf große Beachtung und unterstreicht Dr. Hopps Anspruch, die bilateralen Beziehungen nicht nur zu verwalten, sondern aktiv weiterzuentwickeln. „Die Ernennung in den Wirtschaftsprüfungsausschuss des Zukunftsfonds und unser 12-Punkte-PlanPLUS verfolgen dasselbe Ziel“, fasst Dr. Hopp zusammen: „Wir wollen das Miteinander von Deutschen und Tschechen dauerhaft stärken, Vertrauen vertiefen und gerade in den Grenzregionen spürbare Verbesserungen für die Menschen erreichen.“
