Donau-Moldau-Vertrag nimmt erste Hürde
Vorschlag für Initiative zu Deutsch-Tschechischem Staatsvertrag von Hopp und Doleschal erhält Zustimmung bei CSU-Parteitag – Antrag der beiden Abgeordneten erfolgreich
Seit Jahren setzen sich der Landtagsabgeordnete Dr. Gerhard Hopp und der Europaabgeordnete Christian Doleschal gemeinsam für eine Stärkung der Grenzregionen ein. Ein zentraler Aspekt ihres kürzlich vorgestellten 12-Punkte-PlansPlus zur Zukunft der deutsch-tschechischen Beziehungen – die Schaffung eines Deutsch-Tschechischen Staatsvertrages – hat nun die erste wichtige Hürde genommen: So wurde ein Antrag der beiden Initiatoren Hopp und Doleschal beim CSU-Parteitag am Wochenende beschlossen, der dieser Zielsetzung Rückenwind auf allen politischen Ebenen verleiht. „Wir wollen die bayerisch- und deutsch-tschechische Freundschaft als Motor im Herzen Europas nachhaltig stärken und krisenfest zu machen“, macht MdL Gerhard Hopp deutlich. „Deswegen fordern wir im Antrag die Schaffung eines Deutsch-Tschechischen Staatsvertrags („Donau-Moldau-Vertrag“) als Klammer zwischen unseren Ländern. Als Vorbild kann der Elysée-Vertrag zwischen der Republik Frankreich und der Bundesrepublik Deutschland dienen. Dies wäre ein historischer Schritt der europäischen Einigung und soll die Stärkung unserer bayerisch-tschechischen Grenzregionen besonders in den Fokus nehmen“, so Hopp und Doleschal im Antragstext. So könnten nicht nur Strukturen, sondern auch Alltagsthemen von Sicherheit über Gesundheit bis hin zu Bildung umfassend grenzüberschreitend angegangen werden.




















